Beitrag Nr. 175621 vom 19.02.2010
Nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens "CB Richard Ellis" (CBRE) sind die Transaktionsumsätze auf dem zentral- und osteuropäischen Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt in der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres enorm gestiegen.
Wie das Immobilienberatungsunternehmen "CB Richard Ellis" (CBRE) kürzlich mitteilte, sind in der zweiten Jahreshälfte 2009 die Transaktionsumsätze auf dem Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien in Zentral- und Osteuropa erheblich gestiegen. Von dem für das gesamte Jahr erzielten Volumen von 2,5 Milliarden Euro entfielen allein knapp zwei Milliarden Euro auf den Zeitraum von Juli bis Dezember. Im Vergleich zu den Vorjahren blieben die Umsätze allerdings weiterhin niedrig. Rund 75 Prozent weniger wurden 2009 im Vergleich zum Vorjahr in Gewerbeimmobilien investiert.
Vom Investitionsvolumen entfielen im gesamten Jahr 56 Prozent auf die zentraleuropäischen Märkte. So stieg beispielsweise der Marktanteil der zentraleuropäischen Städte Prag, Warschau und Budapest von 21 auf 34 Prozent. Der Marktanteil Südosteuropas sank von 25 auf zwölf Prozent. Am stärksten war die Nachfrage auf den zentral- und osteuropäischen Märkten nach Büroimmobilien. Investitionen in Einzelhandelsobjekte folgten auf dem zweiten Platz. Mit acht Prozent waren Hotelimmobilien nachgefragt, wobei hier besonders lokale Investoren eine große Rolle spielten.
CBRE zufolge blieben die Spitzenrenditen und Kapitalwerte 2009 größtenteils stabil. Da die Spitzenrenditen in Westeuropa sinken, rechnet das Unternehmen für Ost- und Zentraleuropa mit keiner weiteren Steigung. Wie das CBRE mitteilte, sind aber in den Non-prime-Segmenten weiterhin rückläufige Kapitalwerte zu beobachten. Für 2010 rechnet das Unternehmen mit einer Fortsetzung der begonnenen Marktbelebung.
Dieser Beitrag wurde erstellt von Peter Siemionek.