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Beitrag Nr. 176677 vom 09.03.2010

Starke Nachfrage bei Gebrauchtimmobilien

Laut Angaben der Landesbausparkassen (LBS) verzeichneten deren Immobiliengesellschaften im letzten Jahr einen zehnprozentigen Gewinnzuwachs. Auch für 2010 rechnet man mit einer positiven Entwicklung.

Wie die Landesbausparkassen kürzlich bekanntgaben, verzeichneten die zehn LBS-Immobiliengesellschaften 2009 einen zehnprozentigen Gewinnzuwachs. Insgesamt verkauften sie 28.500 Immobilien im Wert von vier Milliarden Euro. Damit erreichten sie das beste Ergebnis des Jahrzehnts. Besonders stiegen die Vermittlungszahlen bei den Gebrauchtimmobilien. Das Neubauangebot stagnierte hingegen.

Die hohe Nachfrage nach gebrauchten Objekten erklären sich die LBS mit guten Lagen in gewachsenen Strukturen und günstigen Preisen. Rund 147.000 Euro hat nach LBS-Angaben ein gebrauchtes Eigenheim gekostet. Der Durchschnittspreis einer gebrauchten Eigentumswohnung lag bei rund 88.000 Euro. Damit war der Preisabstand zu neuen Objekten enorm. Neugebaute Ein- und Zweifamilienhäuser schlugen im Schnitt mit 257.000 Euro zu Buche und waren damit rund ein Viertel teurer als gebrauchte. Bei den Eigentumswohnungen lagen die Preise mehr als doppelt so hoch. Eine neue Eigentumswohnung kostete im Schnitt 188.000 Euro.

Die Landesbausparkassen rechnen auch in diesem Jahr mit einer positiven Entwicklung. Anzeichen dafür sehen sie unter anderem in den Verbesserungen bei den Eigenheimrenten. So kann ab 2010 das Guthaben auf vorhandenen Riesterkonten ohne Einschränkung als Eigenkapital für den Immobilienkauf verwendet werden. Zudem sei der Wunsch nach den eigenen vier Wänden weiterhin ungebrochen. Den LBS zufolge könne man bereits jetzt erste Anzeichen für die Belebung des Neubaus erkennen. Sie wiesen ferner darauf hin, dass die Zeit der extrem niedrigen Immobilienpreise und Mieten langsam aber sicher auf ihr Ende zusteuert. Erfahrungsgemäß wird dies als deutliches Kaufsignal gewertet.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Peter Siemionek.