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Beitrag Nr. 176900 vom 11.03.2010

Zimmerpflanzen gegen Giftstoffe im Büro

Schädliche Stoffe werden aus der Raumluft absorbiert und dadurch typische gesundheitliche Beschwerden und Beeinträchtigungen deutlich verringert

Zimmerpflanzen haben in Büros nicht nur eine dekorative Funktion, sie können auch zu Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten beitragen. Denn die Grünpflanzen sind in der Lage, giftige Stoffe aus der Raumluft zu absorbieren und dadurch verursachte typische gesundheitliche Beschwerden und Beeinträchtigungen deutlich zu reduzieren. Darauf verweist ein Beitrag des Magazins "Men's Health" mit Bezug auf eine US-amerikanische Studie.

Die Goldfruchtpalme mit ihren großen Wedeln beispielsweise ist in der Lage, Formaldehyd, das alte Büromöbel aus Holz ausdünsten und das Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerz und Atemnot auslöst, aus der Raumluft herauszufiltern. Gleiches gilt für die Efeutute, die darüber hinaus Xylol bindet, das Stechen in der Brust und Halsreizungen verursachen kann. Flüchtige organische Kohlenstoffe und andere giftige Chemikalien, die von Druckern und Kopiergeräten freigesetzt werden, nimmt der Efeu auf.

Nicht nur gegen Schadstoffe helfen die Grünpflanzen, sie können auch stimulierend auf Gedächtnis und Psyche wirken. So soll der Duft der Pfefferminze die Gedächtnisleistungen verbessern und Hungergefühle unterdrücken. Der angenehm frische Duft der Zitronenmelisse regt die Produktion des schmerzhemmenden Hormons Noradrenalin an und der der großen, weißen Gerdenienblüte wirkt antidepressiv.

Zimmerpflanzen sorgen zudem für eine höhere Luftfeuchtigkeit, was besonders in der Heizperiode wichtig für ein angenehmes Raumklima und die Gesundheit der Beschäftigten ist. Denn bei einer Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent beginnen die Schleimhäute auszutrocknen - Viren und andere Krankheitserreger haben dann leichtes Spiel, in den Organismus vorzudringen und ihn zu schädigen.