Beitrag Nr. 176976 vom 11.03.2010
Psychische Belastungen begünstigen Rückenschmerzen, darauf weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG kurz vor dem Tag der Rückengesundheit am 15. März hin.
Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems, zu denen auch Rückenschmerzen zählen, sind in rund einem Viertel der Fälle die Ursache für Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Eine der Ursachen für Rückenschmerzen sind psychische Belastungen wie Stress. Auf diesen Zusammenhang weist die gesetzliche Unfallversicherung in einer aktuellen Pressemitteilung hin.
Dabei kann kurzfristiger Stress am Arbeitsplatz durchaus aktivierend sein. Problematisch wird es dagegen, wenn der Stress zum Dauerzustand wird und nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper belastet. Die ausgeschütteten Stresshormone sorgen dafür, dass die Muskelaktivität erhöht wird. Wenn es in stressigen Zeiten keine Erholungsphasen gibt, wird vor allem die Rückenmuskulatur dauerhaft angespannt, was zu langanhaltenden Muskelschmerzen führen kann
Die Praxis zeigt: Beschäftigte, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind oder sich weiterentwickeln können, fühlen sich weniger gestresst und klagen seltener über Muskel-Skelett-Erkrankungen. "Damit Beschäftigte langfristig gesund arbeiten können, ist es wichtig, dass die Gesundheitsförderung in den Arbeitsalltag eingebaut wird", empfiehlt Dr. Ralf Schweer, Arbeitspsychologe der VBG. "Ein gezieltes Stress-Management sollte ebenso dazugehören, wie ein ergonomisch eingerichtetes Büro oder Bewegungsmöglichkeiten."
Ein Online-Lernprogramm der VBG und Informationsmaterialien zum kostenlosen Download finden Interessierte unter www.vbg.de/stressmanagen.
Quelle: VBG PM 04.03.2010
Dieser Beitrag wurde erstellt von Frau Petra Mader.