Hansens mit Tipps zur Vereinbarung von Stundenhonoraren durch den Anwalt
Kurznachricht zu "Vergütungsvereinbarungen nach Stundensätzen" von VorsRiLG Heinz Hansens, original erschienen in: Renopraxis 2009 Heft 11, 211 - 212.
Die Vereinbarung von Stundensätzen erfreut sich großer Beliebtheit. Der Autor stellt im Beitrag die wesentlichen Aspekte dieser Vergütungsform zusammen. Als Nachteil für den Mandanten hebt er die schlechte Abschätzbarkeit des Gesamtaufwandes auf Seiten des Anwalts hervor und macht diesbezüglich Vorschläge für die Formulierung der Vereinbarung. Umstritten ist, ob der Abrechnung ein Zeittakt von 15 Minuten zugrunde gelegt werden kann (OLG Düsseldorf, 29.06.2006, Az.: I-24 U 196/04, RVGreport 2006, 420; OLG Schleswig, 19.02.2009, Az.: 11 U 151/07, RVGreport 2009, 179). Hansens empfiehlt eine minutengenaue Abrechnung. Zudem rät er zur Vereinbarung von Zeitintervallen für die Fälligkeit der jeweils angefallenen Vergütung und nennt auch hier Formulierungsbeispiele. Für die Vergütungshöhe gibt er Anhaltspunkte und geht abschließend auf die Darlegungs- und Beweislast bei Streitigkeiten aus der Vergütungsvereinbarung ein. Dabei rät er zur zeitnahen Quittierung der erbrachten Stunden durch den Mandanten bzw. zu deren zeitnaher Abrechnung.
Dieser Beitrag wurde erstellt von Stefan Koch.
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