Rechtliche Grundlagen
Wenn es um die Einhaltung von Compliance-Vorschriften geht, sind für deutsche Unternehmen im internationalen Geschäftsverkehr neben deutschen Richtlinien und Gesetzen zahlreiche internationale Vorgaben bindend.
LexisNexis® hilft Ihnen, Compliance-Auflagen zu erfüllen.
- Der
UK Bribery Act stellt unterschiedliche Bestechungstatbestände unter Strafe. Auch deutsche Unternehmen fallen in seinen Anwendungsbereich, wenn Sie Geschäftskontakte in UK haben. - Der
FCPA (Foreign Corrupt Practices Act) ist das US-amerikanische Anti-Korruptionsgesetz. Er muss auch von deutschen Unternehmen bei Geschäftstätigkeiten im Ausland beachtet werden. - Die
3. EU-Geldwäsche-Richtlinie („Richtlinie 2005/60/EG“) fordert risikoorientierte Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. - Das deutsche
Geldwäschegesetz und das
Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz setzen die Forderungen der 3. EU-Geldwäsche-Richtlinie in nationales Recht um. - Laut EU-Antiterrorismusverordnung und deutschem
Außenwirtschaftsgesetz hat jedes Unternehmen sicherzustellen, dass seine Geschäftskontakte auf keiner Sanktionsliste zu finden sind. - Die FATF (Financial Action Task Force) ist ein
Leitfaden zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Der risikoorientierte Ansatz beruht darauf, dass die zu ergreifenden Maßnahmen stets bestimmten Risikoklassen anzupassen sind. Die Klassifizierung der Kunden sollte dabei aufgrund institutsspezifischer Kriterien vorgenommen werden. - Verschiedene Rundschreiben der
BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) enthalten Auslegungshinweise zu den gesetzlichen Vorgaben. - Der
US Patriot Act wurde als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 erlassen. Enthalten sind weitreichende Vorschriften zur Eindämmung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.