Was ist Finanzkriminalität?

Seitdem Menschen Geld gegen Waren und Dienstleistungen tauschen, gibt es Finanzkriminalität. Finanzkriminalität meint speziell die Kriminalität, die gegen das Eigentum anderer begangen wird. Da im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung fast alle Unternehmen ihre Geschäfte und Services überwiegend online abwickeln, machen sie sich zu leichten Zielen für Cyberkriminalität. Für Unternehmen bedeutet das, dass Kriminelle immer ausgefeiltere Methoden entwickeln, um an wichtige Finanzdaten zu gelangen.

Dabei sind es jedoch leider nicht immer Dritte, die an diesen Verbrechen beteiligt sind. Vielmehr werden eine Vielzahl an Finanzverbrechen von Unternehmensinternen begangen. Somit wissen diese Personen nicht nur, wie sie am leichtesten an die wichtigen Daten gelangen, sondern auch, wie sie ihre Spuren ideal verwischen können – sei es im Kontakt mit Finanzinstituten wie Banken, im Umgang mit Kunden oder innerhalb der Lieferketten.

Welche Arten von Finanzkriminalität gibt es?

Finanzverbrechen können sowohl von externen Angreifern als auch von internen Mitarbeitern verübt werden. Es gibt Einzeltäter, aber auch organisierte Kriminelle. Zu den wichtigsten Arten der Finanzkriminalität gehören:

  • Betrug, Bestechung und Korruption
  • Terrorismusfinanzierung
  • Marktmissbrauch und Steuerhinterziehung
  • Identitätsdiebstahl, Veruntreuung und Fälschung
  • Elektronische Kriminalität
  • Geldwäsche
  • Persönliche Einkäufe mit Firmengeldern
  • Diebstahl von Geld oder Gegenständen aus dem Geschäft

FCRM: Finanzkriminalität nachhaltig bekämpfen

Risikomanagement für Finanzkriminalität, auch bekannt als „Financial Crime Risk Management“ (FCRM), bezeichnet die proaktive Suche sowie regelmäßige Kontrolle hinsichtlich verdächtiger Aktivitäten und finanzkrimineller Verbrechen. Außerdem umfasst FCRM das Aufspüren möglicher Schwachstellen im Unternehmen und das Ergreifen entsprechender Maßnahmen.

Die EU-Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche

Um verdächtige Transaktionen und Aktivitäten leichter aufzudecken und potenzielle Schlupflöcher möglichst schnell zu schließen, legte die Europäische Kommission im Juli 2021 mehrere Gesetzgebungsvorschläge vor. Verschärfte Vorschriften im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen folglich dazu beitragen, Finanzkriminelle auszubremsen und Unternehmen zu schützen.

Gleichzeitig verpflichten diese Regelungen Unternehmen, ihre Daten nach bestem Wissen und Gewissen zu schützen. Tun sie dies nicht, drohen ihnen hohe Geldstrafen, die unter Umständen bis in die Milliarden gehen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, eine effektive FCRM-Strategie zu entwickeln.

FCRM-Lösungen von LexisNexis

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Compliance-Richtlinien beachten

Es gibt eine Vielzahl branchen- und unternehmensspezifischer Risikobereiche. Mit fest vorgegebenen Compliance-Richtlinien minimieren Sie das Risiko von Regelverstößen in Ihrem Unternehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um selbst auferlegte oder durch nationale sowie internationale Gesetze geregelte Richtlinien handelt. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeitenden stets regelkonform agieren.


Geschäftspartner überprüfen mit Due Diligence

Sichern Sie sich mit einer ausführlichen Due-Diligence-Prüfung ab: Das Vorgehen hilft dabei, ein Unternehmen oder eine Person sorgfältig auf wirtschaftliche, rechtliche, steuerliche und finanzielle Verhältnisse zu analysieren.

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Proaktive Risikoüberwachung Ihrer Lieferanten

Stellen Sie mit einer proaktiven Risikoüberwachung sicher, dass Ihre Lieferketten frei von Wirtschaftskriminalität und fragwürdigen oder illegalen Praktiken sind. Sowohl zum Schutz Ihres Unternehmens wie auch Ihrem persönlichen Schutz sichern Sie sich mit einer umfassenden PESTEL-Analyse vor politischen, wirtschaftlichen, soziokulturellen, technologischen sowie rechtlichen und umweltbezogenen Risiken ab.

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Risikobasierter Ansatz im Umgang mit PEPs

Insbesondere im Umgang mit politisch exponierten Personen (PEPs) besteht ein höheres Risiko von Korruption, Geldwäsche oder Steuerhinterziehung. Mithilfe eines risikobasierten Ansatzes bestimmen Sie datenbasiert das individuelle Risiko eines PEPs und erhalten hilfreiche Lösungsansätze, wie Sie Finanzkriminalität in Ihrem Unternehmen vorbeugen können.

Leitfaden zum Umgang mit PEPs


Die wirtschaftlich Berechtigten kennen

Unternehmen sollten in jedem Fall die wirtschaftlich Berechtigten (UBOs) ihrer Kunden, Lieferanten sowie weiteren Geschäftspartner kennen und genau wissen, mit wem sie geschäftliche Beziehungen pflegen. Nur so beugen Sie Finanzkriminalität wie Geldwäsche, Korruption oder Bestechung in Ihrem Unternehmen vor.

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