Entspricht Ihr Risikomanagementprozess den neuen Compliance-Anforderungen der 5. und 6. EU-Geldwäscherichtlinie?

Chris Schneider, LexisNexis

2020 ist ein entscheidendes Jahr für die Gesetzgebung zur Bekämpfung von Geldwäsche. Die fünfte Richtlinie der Europäischen Union zur Bekämpfung der Geldwäsche ist im Januar in Kraft getreten und die sechste Richtlinie tritt im Dezember in Kraft. Deshalb müssen Unternehmen in ganz Europa und multinationale Konzerne mit Sitz in den USA sicherstellen, dass ihre Prozesse für Due-Diligence und Risikoüberwachung den neuen Anforderungen entsprechen. Wir haben für Sie die wichtigsten Änderungen in der Gesetzgebung zusammengefasst und erklären, wie wir Ihnen bei möglichen Anpassungen helfen können.

Die 5. und die 6. Geldwäscherichtlinie enthalten sehr detaillierte Regelungen, die strengere Anforderungen in Bezug auf den Umgang mit Geldwäsche und versteckten wirtschaftlichen Berechtigten (Beneficial Owner) festlegen und die strafrechtliche Haftung sowie das Strafmaß für Geldwäscheverstöße ausweiten. Alle Unternehmen in der EU und jene, die mit solchen Geschäftsbeziehungen unterhalten, müssen sicherstellen, dass ihre Prozesse zur Bekämpfung von Geldwäsche diese Änderungen widerspiegeln. Nur so können reputationsbezogene, rechtliche, finanzielle und strategische Risiken minimiert werden.

Dies sind einige der wichtigsten mit den Richtlinien eingeführten Änderungen:

  • EU-Mitgliedstaaten müssen ihre Register wirtschaftlich Berechtigter öffentlich zugänglich machen.
  • Unternehmen müssen anhand aktueller PEP-Listen risikobasierte Due-Diligence-Prüfungen durchführen.
  • Geldwäsche wird härter bestraft, einschließlich eines höheren Höchstmaßes für Freiheitsstrafen bei Vergehen.
  • Bei der Verfolgung mutmaßlicher Geldwäschevergehen ist eine internationale Kooperation verpflichtend.
  • Durch eine gemeinsame Liste mit 22 Vergehen werden mögliche Geldwäscheverstöße vereinheitlicht.
  • Es müssen zuverlässige, unabhängige Datenquellen zur Identifizierung und Überprüfung von Geschäftspartnern genutzt werden.

Erfahren Sie jetzt, wie Sie mit LexisNexis Ihre Due-Diligence- und Compliance-Prozesse verbessern können:

  • Ermitteln Sie potenzielle Compliance-Risiken, indem Sie Personen, Unternehmen oder Organisationen anhand von Listen aus über 80 Ländern, die aus zahlreichen Sprachen übersetzt wurden, überprüfen.
  • Erkennen Sie Risikopotenziale früh durch datengestützte Risikobewertungen basierend auf negativen Nachrichtenmeldungen, Sanktionen, PEP-Listen, Watch- und Black-Listen sowie Finanzinformationen.
  • Ermitteln Sie den wirtschaftlich Berechtigten vom Unternehmen anhand von Informationen über unternehmensinterne Hierarchien und Verbindungen von Führungskräften und Geschäftsführern öffentlicher Einrichtungen oder Unternehmen auf der ganzen Welt.
  • Führen Sie zahlreiche Risikoüberprüfungen anhand regelmäßig aktualisierter weltweiter PEP-Listen durch; entweder direkt in unseren Lösungen oder durch die Integration von Listen in Ihre eigenen Tools über eine Constant-Call-API.
  • Erstellen Sie Berichte für einen Audit Trail der Due-Diligence-Nachforschungen und um aufzuzeigen, dass die von Aufsichtsbehörden empfohlenen bewährten Verfahren angewendet werden.

Das können Sie jetzt tun:

  1. Laden Sie die Übersicht zu den Compliance-Anforderungen der 5. und 6. EU-Geldwäscherichtlinie herunter.
  2. Erfahren Sie, wie Nexis Diligence™ Ihnen bei der zuverlässigen Ermittlung von Compliance-Risiken im Zusammenhang mit Geldwäsche helfen kann.

Zur Person:

Chris Schneider ist Associated Head of Sales bei der LexisNexis GmbH. Seit über sieben Jahren ist er im Data & Analytics-Umfeld tätig und verfügt über einen großen Erfahrungsschatz hinsichtlich der Betreuung von Compliance-Projekten in der Finanz- und Bankenbranche. Er war bei zahlreichen Corporate-Projekten involviert.

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