So entwickeln Sie ein robustes Compliance-Programm

Foto Salvatore Saporito, LexisNexis GmbH

Weltweit gibt es eine Vielzahl an Sanktionen zu berücksichtigen. Gelingt es einem Unternehmen nicht, all diese unterschiedlichen Beschränkungen einzuhalten, drohen juristische, finanzielle und rufschädigende Risiken. Unser E-Book „Besser Vorsicht als Nachsicht – Argumente für den Aufbau eines soliden Sanktions-Compliance-Programms“ betrachtet die jüngsten Sanktionsveränderungen und gibt Tipps, wie Unternehmen ihr Risiko minimieren können.

Sanktionen - eine komplexe, sich stetig verändernde Landschaft

Unternehmen müssen sicherstellen, dass Sie verschiedene Sanktionsarten einhalten. Die höchste Stufe sind UN Sanktionen. Seit 1966 hat der UN-Sicherheitsrat 30 Sanktionen verhängt, von denen 14 noch heute gültig sind. Diese Sanktionen werden in einem 173-seitigen Dokument beschrieben, welches alle von Sanktionen betroffenen Personen, Unternehmen und Staaten auflistet.

Viele Länder führen außerdem ihre eigenen Sanktionslisten und sind immer mehr gewillt, Strafen zu verhängen, wenn diese Sanktionen missachtet werden. Das US Office of Foreign Assets Control (OFAC) hat die Anzahl und Höhe der Strafen und Einigungen im Rahmen von Sanktionsverstößen im Jahr 2017 signifikant erhöht. Es verhängte 16 Strafen in Höhe von insgesamt 120 Millionen US-Dollar. Im Vergleich dazu wurden 2016 neun Strafen mit einem Volumen von über 21 Millionen US-Dollar verhängt.

Geopolitische Aspekte führen häufig dazu, dass bestehende Sanktionen angepasst werden. Nach einer Einigung zwischen mehreren Weltmächten und dem Iran 2015 hoben die USA viele ihrer Sanktionen gegen den Iran auf. Aber die politische Balance geriet nach den Wahlen im November 2016 ins Wanken und führte zu einer härteren Haltung gegenüber dem Iran. Im Mai 2018 gab das Weiße Haus bekannt, dass sich die USA vom Nuklear-Deal zurückziehen würden. Im August, nach einer Reihe an Wortgefechten - und Tweets - zwischen beiden Ländern, setzten die USA einige der Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft. Diese Sanktionen betreffen den Kauf von Gold und Edelmetallen sowie die Automobilindustrie. Innerhalb von Stunden nach der Bekanntgabe fror Daimler den Plan ein, Mercedes Benz Laster im Iran herzustellen. Im Verlauf des Jahres werden weitere Sanktionen erwartet.

Was sollten Unternehmen tun?

Mit einem gestiegenen Compliance-Fokus auf Unternehmen außerhalb des Banken- und Finanzsektors ist es essenziell für Unternehmen, ein robustes Rahmenwerk zu implementieren, um sich vor kostspieligen Sanktionsverstößen zu schützen. Da sich Sanktionsgesetze laufend verändern, müssen alle internen Prozesse und Kontrollen regelmäßig geprüft werden, um mögliche Lücken aufzudecken. In einem solch dynamischen Umfeld müssen Unternehmen Tools nutzen, um den Überprüfungsprozess zu automatisieren. Nur so lassen sich Momentaufnahmen rechtzeitig und umfassend erstellen, was durch langsamere, manuelle Prozesse nicht möglich wäre.

Laden Sie jetzt kostenfrei unser E-Book herunter und erhalten Sie eine Checkliste zur Risikobewertung Ihrer Sanktions-Compliance-Programme. Das E-Book enthält außerdem zehn Schritte, um Sanktions-Compliance zu schaffen, inklusive eines risikobasierten Sanktionsprüfungsprozesses und eines unabhängigen Audits.

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