UK Modern Slavery Act 2015

Wie Sie Ihren Verpflichtungen zur Risikominimierung von Sklaverei und Menschenhandel nachkommen können

UK Modern Slavery Act 

Der UK Modern Slavery Act 2015 verpflichtet Organisationen dazu, eine jährliche Stellungnahme über Sklaverei und Menschenhandel zu verfassen. Darin müssen die eingeleiteten Maßnahmen erläutert werden, um diese Risiken im Unternehmen und in der Zulieferkette zu begrenzen. Die Verpflichtung gilt für jedes Unternehmen, das eine Geschäftstätigkeit in England ausübt, und mehr als 36 Millionen Britische Pfund weltweit umsetzt.

Bereiten Sie Ihre Stellungnahme zum Modern Slavery Act vor

Der UK Modern Slavery Act trat am 19. Oktober 2015 in Kraft. Für jedes Geschäftsjahr, das am 1. April 2016 oder später endet, wird eine Stellungnahme zu Sklaverei und Menschenhandel erforderlich. Abschnitt 54.5 beschreibt die nötige Transparenz in Zulieferketten und die Informationen, die der Report beinhalten sollte:

  • Struktur Ihres Unternehmens, Ihre Geschäftstätigkeit und Ihre Zulieferer
  • Richtlinien, Due Diligence Prozesse und Schulungen zur Bewusstseinsbildung der Mitarbeiter zum Thema Sklaverei und Menschenhandel in der Zulieferkette
  • Teile Ihres Geschäfts und der Zulieferkette, in denen ein potenzielles Sklaverei- und Menschenhandelsrisiko herrscht, und Maßnahmen, um dieses Risiko zu minimieren
  • Wirksamkeit Ihrer Maßnahmen, um Sklaverei und Menschenhandel in Ihrem Unternehmen oder der Zulieferkette zu vermeiden, gemessen an geeigneten Schlüsselindikatoren

Kontinuierliche Überwachung

Die Stellungnahme zum Modern Slavery Act bedeutet nicht nur, den aktuellen Status Ihrer Zulieferkette zu prüfen und zu dokumentieren. Sie müssen Systeme einsetzen, mit denen Sie die Tätigkeit Ihrer Zulieferer und Ihre eigene beobachten können, um das Risiko fortlaufend zu kontrollieren.

Schützen Sie Ihren guten Ruf

Der Act sieht vor, dass der jährliche Bericht auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht und von der Startseite aus darauf verlinkt wird. Sollten Unternehmen dies nicht befolgen, könnte der britische Innenminister eine einstweilige Verfügung gegen sie bewirken, um die Einhaltung der Compliance-Richtlinien durchzusetzen. Damit geht auch ein mögliches Reputationsrisiko einher.

Informationen, die Sie benötigen

Für Ihre Stellungnahme müssen Sie gegebenenfalls Auftragnehmer, Sub-Unternehmer, Lieferanten und Verträge überprüfen, um das jeweilige Risiko-Level festzustellen und Maßnahmen gegen dieses Risiko zu planen.

Mit den Lösungen von LexisNexis sind Sie bestens vorbereitet. Wir helfen Ihnen,

  • zu prüfen und zu dokumentieren, dass Sklaverei und Menschenhandel in Ihrem Unternehmen sowie Ihrer Zulieferkette nicht vorkommen,
  • mögliche Risiken zu identifizieren und die eingeleiteten Schritte zur Risikobekämpfung nachweislich zu dokumentieren,
  • mit LexisNexis® Newsdesk, unserem Tool für Medienbeobachtung und -analyse, Ihre Lieferanten permanent zu beobachten und so die Effektivität Ihrer Strategie zu messen und zu dokumentieren.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Geschäftspartnerüberprüfung und Medienbeobachtung helfen Ihnen, der Compliance-Falle auszuweichen.


Zur Person

Salvatore Saporito ist Business Development Manager Risk & Compliance und seit 2003 bei der LexisNexis GmbH. Er studierte an der Universität zu Köln Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaftslehre) mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann. Er ist Mitglied im Deutschen Institut für Compliance (DICO), im österreichischen Compliance Praxis Netzwerk sowie im American Chamber of Commerce. Salvatore Saporito ist regelmäßig Referent zum Thema Geschäftspartnerüberprüfung.


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