Wie Risikotechnologie Vertrauen schafft

Foto Salvatore Saporito, LexisNexis GmbH

Ob künstliche Intelligenz oder Blockchain, Unternehmen wenden neue Technologien an, die Daten nutzen, um neue wirtschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und Risiken effektiver zu managen. In unserem Whitepaper „Das Vertrauensproblem: Wie Technologie Vertrauen schafft“ untersuchen wir, wie Technologie auch die Transparenz eines Unternehmens erhöhen und damit das Vertrauen von Kunden, Investoren, Drittparteien und Regulierungsbehörden steigern kann. Es wird aber auch davor gewarnt, dass Unternehmen, die Technologien nicht transparent und ethisch einwandfrei anwenden, Gefahr laufen, das Vertrauen vollständig zu verlieren.

Neue Technologie ermöglicht proaktives Risikomanagement

Beispiele von Innovationen, die Unternehmen neue Möglichkeiten des Risikomanagements sowie der Verbesserung der Kundenzufriedenheit und transparenter, ethischer Geschäftspraktiken bieten, sind unter anderem:

  • Blockchain-Technologie: Sie verbessert die Transparenz und Verantwortlichkeit innerhalb der Lieferketten und erhöht dadurch das Vertrauen von Kunden in Unternehmen und deren Produkte.
  • Biometrische Technologie: Sie ermöglicht Banken, sicherzustellen, dass Kunden tatsächlich jene Personen sind, die sie vorgeben zu sein. Damit können Geldwäsche, Datendiebstahl, Hacking und Betrug bekämpft und verstecktes wirtschaftliches Eigentum aufgedeckt werden.
  • Maschinelles Lernen: In Werkzeugen zur Risikoüberwachung sorgen Algorithmen des maschinellen Lernens für eine frühere Sichtbarkeit potenzieller Risikoereignisse.
  • Datenanalyse und Datenvisualisierung: Sie helfen Unternehmen, Bestechungs- und Korruptionsrisiken sowie strategische Möglichkeiten früher zu erkennen.

Regulierungsbehörden vertrauen auf Technologie

Viele Regulierungsbehörden erwarten nun von Unternehmen, dass sie zur Verbesserung ihrer Compliance neue Technologien einsetzen. So verlangt beispielsweise die 4. EU-Geldwäscherichtlinie, dass Unterlagen zur Unternehmensidentität gesammelt, überprüft, sicher aufbewahrt und aktualisiert werden. Wenn eine Regulierungsbehörde diese Informationen anfordert, müssen Unternehmen Technologien einsetzen, um diese Informationen richtig und schnell bereitzustellen.

Technologie hilft Unternehmen auch, die regulatorische Compliance mit mehr Vertrauen in Angriff zu nehmen. In den letzten fünf Jahren wurden Dienstprogramme entwickelt, um Banken bei der Erfüllung regulatorischer Anforderungen zu unterstützen, in vielen Fällen in Zusammenarbeit zwischen Banken und Drittparteien.

Technologie erfordert gute Unternehmensführung

Finanzdienstleister investieren jedes Jahr mehr in Technologien für Big Data und künstliche Intelligenz. Im vergangenen Jahr stellte HSBC 1.000 Digitalexperten ein, um Big Data in alle Geschäftsaktivitäten einzugliedern. Die Bank nutzt Erkenntnisse aus Big Data, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und das Risiko der Finanzkriminalität zu reduzieren, indem sie Kundentransaktionsdaten überprüft, um ungewöhnliche Muster zu erkennen.

HSBC ist sich jedoch bewusst, dass sie bei der Implementierung von Technologielösungen das Vertrauen ihrer Kunden wahren muss. „Das größte Risiko im Zusammenhang mit Daten ist eindeutig das Vertrauen“, sagte Josh Bottomley, Global Head of Digital bei HSBC. „Als Bank steht bei uns die Sicherheit des Geldes unserer Kunden, und zunehmend auch ihrer Daten, im Mittelpunkt. Vertrauen ist der entscheidende Punkt – wir müssen sicherstellen, dass wir Vertrauen in die Nutzung von Big Data schaffen, und nicht das Vertrauen untergraben.“

Möchten Sie neue Technologien nutzen, um eine frühere Sichtbarkeit von Risiken bezüglich Reputation, Regulierung, Finanzen und Strategie zu gewährleisten?

1. Lesen Sie mehr in unserem Whitepaper „Das Vertrauensproblem: Wie Technologie Vertrauen schafft“.

2. Entdecken Sie LexisNexis-Lösungen zur Risikoüberwachung der Lieferkette.


Zur Person

Salvatore Saporito ist Associate Head of Sales und seit 2003 bei der LexisNexis GmbH. Er studierte an der Universität zu Köln Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaftslehre) mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann. Er ist Mitglied im Deutschen Institut für Compliance (DICO), dem Berufsverband der Compliance Manager (BCM), in der DGI Fachgruppe Compliance sowie im österreichischen Compliance Praxis Netzwerk. Salvatore Saporito ist regelmäßig Referent zum Thema Geschäftspartnerüberprüfung.

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