LexisNexis® SmartIndexing Technology™

Foto Kerstin Davies, LexisNexis

Die SmartIndexing Technology™ von LexisNexis erhöht die Treffsicherheit bei Suchergebnissen. Was genau ist SmartIndexing?

SmartIndexing ist eine Klassifizierungstechnologie, die den Nutzern unserer Research Tools hilft, innerhalb der mehrere Millionen umfassenden Dokumente die richtigen Ergebnisse in kurzer Zeit zu finden.

Es handelt sich hierbei um ein automatisiertes Klassifikationssystem, das auf Basis festgelegter Regeln die Dokumente in der Datenbank nach bestimmten Themen, Branchen, Firmen und Regionen analysiert und kennzeichnet (verschlagwortet).

Wie können wir uns die Vorgehensweise bei der Klassifikation von SmartIndexing vorstellen?

Auch wenn es sich um ein automatisiertes Klassifikationssystem mit automatisierten Prozessen handelt, so ist doch ein nicht unerheblicher Teil menschlicher redaktioneller Arbeit involviert.

Unsere Redakteure recherchieren ausgewählte Themen und schreiben sogenannte Konzeptdefinitionen für die Schlagwörter. Die für die Definitionen gebildeten Templates setzen dann passende Synonyme, enge Konnotationen oder Redewendungen und Regeln in einen entsprechenden Algorithmus.

Die Regeln werden von den Redakteuren auf Basis von Gewichtung, Häufigkeit und Bandbreite der Suchworte sowie ihrer Platzierung innerhalb des Dokuments festgelegt. Jedes neu entwickelte Schlagwort wird umfangreich von uns getestet, um bei den Suchergebnissen eine hohe Relevanz und Trefferquote zu gewährleisten.

Das SmartIndexing-Programm nutzt die ermittelten Algorithmen, um Dokumente direkt während des Einspielens ins System zu klassifizieren. Jedem Dokument oder Artikel werden automatisch die passenden Schlagwörter und Relevanz-Auswertungen (50-99%) hinzugefügt.

Zurzeit haben wir mehr als 5.500 englische Schlagwörter zu Themen und Branchen sowie mehr als 3.600 Personen und 890 Regionen. Auf Deutsch sind es mehr als 2.500 Schlagwörter zu Themen und Branchen sowie mehr als 950 Regionen. Die Anzahl der entsprechenden vielfältigen Schlagwörter hängt unter anderem mit den unterschiedlichen Prioritäten in den verschiedenen Regionen zusammen.

SmartIndexing ist also nicht statisch. Wie erfolgt die Aktualisierung und Ergänzung der Schlagwörter?

Wir fügen wöchentlich neue Schlagwörter zu unseren Produkten hinzu. Es gibt unterschiedliche Faktoren, die einen Einfluss auf die Auswahl haben. Faktoren sind zum Beispiel:

  • Interne und externe Kundenwünsche zu bestimmten Themen
  • Füllung von Lücken innerhalb der Schlagwort-Hierarchien
  • Themen, die in der täglichen Berichterstattung hervorstechen oder aktuelle Ereignisse („Amoklauf an der Sandy-Hook Grundschule" oder „Euro-Krise") oder neu auftretende Wortkonzepte („Phishing")
  • Die Überarbeitung bestehender Schlagwörter kann zu neuen Ideen führen, z. B. zu enger oder weiter gefassten Konzepten
  • Einführung neuer Produkte bei LexisNexis mit neuen Themenschwerpunkten

Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres SmartIndexing helfen wir unseren Kunden, schnell und effektiv relevante, aktuelle und zurückliegende Informationen innerhalb des großen Datenvolumens zu finden. Denn selbst für geübte Researcher kann eine Suchanfrage schnell sehr komplex und zeitaufwendig werden, besonders wenn Relevanz der Ergebnisse und Trefferquote hoch sein sollen.

Ein weiterer Vorteil ist die Mehrsprachigkeit von SmartIndexing. Wir indexieren englische, französische und deutsche Inhalte.

Mithilfe der Schlagwörter können relevante Dokumente in mehreren Sprachen gleichzeitig abgefragt werden, ohne dass man diese Sprache selbst beherrschen bzw. die Suchanfrage mehrsprachig erstellen muss. Interessant ist auch, dass man beispielsweise US-amerikanische und europäische Berichterstattung der selben Nachrichten miteinander vergleichen kann - und das mit einer einzigen Suche.

Wir bieten unseren Kunden mit Hilfe von SmartIndexing ein Instrument - aus der heutigen Informationsflut - schnell gezielte Informationen zu finden und somit die Arbeit zu erleichtern.

Zur Person:

Kerstin Davies studierte an der Technischen Universität in Berlin den Diplomstudiengang Medienwissenschaften. Schon während ihres Studiums beschäftigte sie sich mit Technologien zur Content Aggregation, Informationsfilterung und Verschlagwortung. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums ging Kerstin Davies 2002 nach London und trat dort die Position als Indexing Analyst für das deutsche LexisNexis News & Business Produkt an. In den USA wurde die SmartIndexing-Technologie bereits seit 1997 für englische Inhalte angewandt. Ab 2002 begann die Verschlagwortung von deutschen und französischen Inhalten. Kerstin Davies war als Teamleiterin maßgeblich an der Entwicklung und Gestaltung der deutschen News & Business Indexierung beteiligt. Sie kann auf über 10 Jahre SmartIndexing-Expertise zurückblicken  und ist verantwortlich für die Indexierung von Branchen, Themen, Regionen und Personen in der deutschen Sprache.

Diesen Blog-Beitrag teilen:


Melden Sie sich zum zweimonatlich erscheinenden LexisNexis Newsletter an.