Wie Medienbeobachtung und Medienanalyse zu besserer Competitive Intelligence führt

Foto Miki Vayloyan, LexisNexis GmbH

Wie oft haben Sie das Gefühl, jemand benutzt einen Begriff, dessen Bedeutung er gar nicht genau kennt? Genau dieses Problem gibt es mit dem Begriff „Competitive Intelligence" (CI). Oft fokussieren sich Firmen mit ihren Competitive Intelligence-Bemühungen lediglich auf die Beobachtung der Wettbewerber. Doch zu erfolgreicher Competitive Intelligence gehört mehr als das bloße Wissen darüber, was Ihre lokalen und globalen Wettbewerber tun. Die richtige Art der Recherche und Analyse der Ergebnisse spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Wir stellen Ihnen drei Wege vor, wie Sie den Wert Ihrer Competitive Intelligence verbessern können.

1. Erweitern Sie den Umfang Ihrer Recherche

Wie beobachten Sie derzeit Ihre Wettbewerber? Nutzen Sie verschiedene Blickwinkel um die wirklichen Gefahren, die von Ihrer Konkurrenz ausgehen, zu verstehen? Kennen Sie die Angebotslücken Ihrer Wettbewerber, von denen Sie profitieren könnten? Medienbeobachtung kann Ihnen helfen, die Medienberichterstattung (Share of Voice) Ihrer Konkurrenz auf verschiedenen Kanälen zu verfolgen. Wenn Sie soziale Medien, Print-Medien, Broadcasts und Online-News kombinieren, erhalten Sie ein besseres Verständnis darüber, wie Ihre Wettbewerber von der Zielgruppe wahrgenommen werden.

2. Konzentrieren Sie sich auf zuverlässige und aktuelle Quellen

Eine Suche im öffentlichen Web (Free Web) generiert eine Vielzahl an Treffern. Aber Sie verschwenden wertvolle Zeit damit, Quellen zu überprüfen. Schlimmstenfalls treffen Sie Entscheidungen basierend auf nicht verifizierten oder veralteten Informationen. Durch Competitive Intelligence entwickeln Sie clevere Strategien. Möchten Sie dann wirklich Ihre Competitive Intelligence mit „Neuigkeiten" aus dem letzten Jahr füttern? Medienbeobachtung mittels einer umfangreichen Sammlung an lizensierten Nachrichten-, Radio, TV- und Social Media-Quellen, die sich in Sekundenschnelle aktualisieren, bietet Ihnen top-aktuelle Informationen. So bleiben Sie am Puls der Zeit. Durch die Analyse der neugewonnenen Informationen, identifizieren Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe. Sie können strategische Maßnahmen ergreifen, um Trends anzuführen, anstatt ihnen hinterher zu jagen.

3. Teilen Sie Ihre Erkenntnisse

Competitive Intelligence kann bittere Wahrheiten ans Tageslicht bringen, die Handlungsbedarf oder gar bedeutsame Veränderungen erfordern. Teilen Sie Ihre Erkenntnisse, damit Ihre Kollegen und Führungskräfte nicht von notwendigen Veränderungen überrascht werden. Indem alle Beteiligten regelmäßig auf dem Laufenden gehalten werden, kann die Resistenz gegenüber Veränderungen überwunden werden. So wie Kunden eine Werbeanzeige oft mehrere Male sehen müssen bevor sie diese wirklich wahrnehmen, brauchen auch die Entscheidungsträger mehrere Hinweise darauf, dass eine Veränderung nötig ist.

Letztendlich müssen Sie ein umfassenderes Bild über Ihre Mitbewerber erhalten. Eins, das mehr darstellt, als nur Konkurrenzprodukte. Sonst laufen Sie Gefahr, wie im Beispiel der Rocky Mountain News in unserem Whitepaper, von der Realität überholt zu werden.

Für mehr Informationen über die Entwicklung Ihrer Competitive Intelligence Strategie, lesen Sie unser Whitepaper „So funktioniert Competitive Intelligence".

Wir beraten Sie gerne auch in den Bereichen CI und Media Monitoring und zeigen Ihnen mit unserer Medien-Lösung LexisNexis Newsdesk® Beispiele auf.


Über die Autorin

Miki Vayloyan  ist seit 2013 bei der LexisNexis GmbH beschäftigt und zuständig für den Schweizer und Liechtensteiner Markt. Ihre Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Media Monitoring, Competitive Intelligence und Compliance. Als Vorstandsmitglied im Schweizer Institut für Competitive Intelligence (SCIA) wirkt sie außerdem im Westschweizer Ableger SCIA-R aktiv mit.


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