Medien-Hype um königlichen Nachwuchs.

Am 22. Juli 2013 hat Herzogin Kate in London royalen Nachwuchs zur Welt gebracht. Dieses Ereignis hat im Vorfeld einen solchen Medien-Hype verursacht, dass z. B. der Journalist Markus Felber twitterte „Ich vermute, das #RoyalBaby wird Godot heißten. So heftig, wie ihr alle drauf wartet…".

Über eine Woche lang warteten Reporter vor dem St. Mary's Hospital in London auf die Geburt.

Der „Daily Telegraph" erstellte auf der Titelseite seiner Website die Rubrik „Royal baby watch", „Die Welt" führte ein Minutenprotokoll von der Einlieferung ins Krankenhaus bis zur Reaktion der Queen und des amerikanischen Präsidenten auf die Geburt, das Commonwealth-Mitglied Kanada lies zu Ehren des königlichen Nachwuchses die Niagara-Fälle in baby-blau beleuchten. (Quellennachweis)

LexisNexis hat in den letzten drei Monaten die Berichterstattung in über 300 Publikationen der deutschen Presse zum Royal Baby beobachtet. Bis vor wenigen Wochen befand sich diese noch auf einem Niveau von wöchentlich ca. zehn bis 30 Berichten. Eine Ausnahme gab es im März als behauptet wurde, Kate hätte sich „verplappert" und eine Andeutung gemacht, sie bekäme eine Tochter. Diese Meldung sorgte für mehr als doppelt so viele Berichte in einer Woche wie bisher.

Anfang Juni stieg die Anzahl der wöchentlichen Artikel auf 50 bis 60, ab Juli waren es teilweise fast 170.

Medienberichterstattung zum Royal Baby in der deutschen Presse - Nexis Media Coverage Analyser 

Recherchiert mit Nexis®
Grafische Darstellung durch Nexis® Analyser.

Quellen:

  • WELT ONLINE, 22.07.2013
  • Neue Zürcher Zeitung (Internationale Ausgabe) & NZZ am Sonntag, 23. Juli 2013
  • SDA - Basisdienst Deutsch, 23.07.13
  • Hamburger Abendblatt, 07.03.2013
  • Lampertheimer Zeitung, 07.03.2013
  • Aachener Nachrichten, 07.03.2013
  • EuroNews – Deutsche Version, 06.03.2013

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