Recherche-Irrtümer: „Mir reicht ein Anbieter für Firmeninformationen“

Weit verbreitete Irrtümer in der Recherche - Teil 3

Foto Michael Krake, Geschäftsführer, LexisNexis GmbH

Sind Sie mit einem Anbieter für Firmeninformationen wirklich ausreichend informiert? Der internationale Wettbewerb wird immer schneller, die Produktzyklen kürzer. Die Digitalisierung beschert uns ein gigantisches Informationsangebot, das uns differenzierte aber auch widersprüchliche Daten liefert. Weil die Wahl der Informationsquelle zunehmend Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens nimmt, ist es kritisch, wenn Sie sich auf nur einen Anbieter für Firmeninformationen verlassen.

„Zwei sind besser als einer allein", lautet schon eine sehr alte Weisheit. Sie gilt auch bei der Informationsbeschaffung, denn mit einem weiteren Anbieter schaffen Sie sich ein zweites Standbein und werden auch dann ausreichend informiert, wenn ein Firmenanbieter entscheidende Inhalte nicht bereitstellen kann. Außerdem können Sie die Ergebnisse validieren. Das Prinzip leuchtet ein. Je umfangreicher der Recherche-Pool ist, desto besser sind die Ergebnisse, die sich daraus ableiten lassen. Wer sich auf einen Anbieter verlässt, macht sich von dessen Informationen abhängig.

Sie mögen nun einwenden, dass der Bezug vieler Quellen auch mehr kostet und die Informationsflut sogar noch erhöht. Das ist nur dann richtig, wenn Sie davon ausgehen, dass Sie mit mehreren Anbietern einzelne Verträge abschließen und deren Informationen gegeneinander abgleichen müssen.

Diesen Aufwand können Sie sich sparen. Schließlich gibt es Informationsanbieter, die Ihnen ein extrem breites Portfolio an Firmendatenbanken aus einer Hand anbieten. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich der Qualität Ihrer Ergebnisse sicher sein können, wenn Sie zeitgleich mehrere Datenbanken überprüfen können, wie zum Beispiel Creditreform mit 700.000 Profilen, allgemeinen Angaben und Informationen zu Aktionärsanteilen, Kennziffern und finanziellen Schlüsselwerten. Oder Bisnode (ehemals Hoppenstedt Firmenprofile), eine Datenbank mit 150.000 Profilen, die neben allgemeinen Informationen auch Angaben zur Geschäftstätigkeit, zum Import/Export sowie zu Beteiligungen bietet. Dun & Bradstreet liefert neben allgemeinen Firmeninformationen weitere Angaben zu Führungskräften, dem Umsatz sowie der Zahl der Mitarbeiter. Mit über 50.000 öffentlichen Transaktionen und „M&A Publikationen" halten Sie Spezial-Firmendatenbanken wie „M&A Mergerstat" auf dem Laufenden. Eine Vielzahl weiterer nationaler wie auch internationaler Anbieter von Firmeninformationen bieten Spezialinformationen an, wie beispielsweise Marketline (vormals Datamonitor) oder der Bundesanzeiger für Unternehmensinformationen, um nur wenige zu nennen.

Ihr Vorteil bei der Zusammenarbeit mit einem Informationsanbieter: Sie können mehrere nationale wie auch internationale Firmendatenbanken parallel für verschiedene Arten von Markt- und Branchensegmentierungen, Potenzialanalysen und weitere Anwendungen nutzen. Als Anwender sind Sie damit nicht auf einen Datenbankanbieter begrenzt. Vielmehr können Sie parallel mehrere Datenbanken abfragen. Wenn Ihnen das an Informationen noch nicht reicht, können Sie darüber hinaus auch nationale und internationale Pressequellen für Ihre Markt- und Wettbewerbsrecherchen verwenden.

LexisNexis bietet Ihnen ein solches Portfolio aus einer Hand an. Wir unterstützen Sie dabei, stets umfassend informiert zu sein und den Überblick über das aktuelle Geschehen zu behalten. Überzeugen Sie sich selbst!

Erfahren Sie mehr dazu mehr: LexisNexis vs. Einzelzugänge zu Firmendatenbanken

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Zur Person

Michael Krake ist seit 1998 im Reed Elsevier Konzern tätig. Nach mehreren Positionen für LexisNexis im Ausland ist der ausgewiesene Informationsexperte seit 2010 Geschäftsführer der LexisNexis GmbH. Er studierte an der Universität Bonn Nordamerikanische Regionalwissenschaften sowie in Köln Informationswissenschaften. Er ist Mitglied im American + British Chamber of Commerce.

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