Recherche-Irrtümer: „Wissensbasierte Recherchewerkzeuge brauche ich nicht“

Weit verbreitete Irrtümer in der Recherche - Teil 4

Foto Michael Krake, Geschäftsführer, LexisNexis GmbH

Wissen Sie, was ein Benchmark-Test ist? Wenn Sie Computerzeitschriften lesen, dann kennen Sie das Wort. Dort werden Produkte, Dienstleistungen und Prozesse nach qualitativen und quantitativen Kriterien miteinander verglichen. Benchmarks gibt es nicht nur im Computerbereich.

Ich lade Sie heute ein, einen Benchmark-Test für Ihre Recherchen durchzuführen.

Versuchen Sie testweise, Informationen über einen starken Wettbewerber sowie dessen Engagement in einem Land, in das Sie expandieren wollen, zu recherchieren. Suchen Sie gezielt nach dem Firmennamen und dem Ländernamen. Sie werden schnell eine Reihe von Ergebnissen erhalten, deren Inhalt größtenteils von dem Unternehmen selbst veröffentlicht wurde.

Nun wird es etwas schwieriger. Versuchen Sie, die Marktsituation in dem Zielmarkt zu recherchieren und herauszufinden, welche Exportbedingungen, Handelsbarrieren, Zollbestimmungen Sie erwarten. Sie werden die Erfahrung machen, dass Sie bei dieser weiterführenden Suche viel Zeit aufwenden müssen und nur punktuell hilfreiche Ergebnisse erzielen.

Doch nun geht unser Benchmark erst in die heiße Phase. Denn Sie wollen ja auch noch wissen, welche Unternehmen Ihr Mitbewerber in der Zielregion bereits gekauft hat. Außerdem wollen Sie für sich selber eine Liste möglicher Geschäftspartner erstellen, mit denen Sie erfolgreich in den neuen Markt einsteigen können. Mehr noch: Handelt es sich dabei um seriöse Unternehmen oder ist eines davon schon einmal mit Korruption belastet worden. Und damit noch immer nicht genug: Schließlich wollen Sie ja auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Dazu benötigen Sie Informationen über Arbeitsverhältnisse, Löhne, Lebenshaltungskosten und vieles mehr.

Nehmen Sie nun ihren Benchmark-Test kritisch unter die Lupe und Sie werden erkennen, dass vor allem die tiefergehende Suche viel Zeit gekostet hat und die Ergebnisse nur teilweise Ihrem Informationsanspruch gerecht wurden. Und dabei haben Sie noch nicht in Betracht gezogen, dass Sie bei einer Veränderung des Marktes oder einer Situation nicht so informiert werden, wie Sie es benötigen, es sei denn, Sie recherchieren erneut. Ganz zu schweigen davon, dass sich einige Links im frei zugänglichen Internet als tote Links herausstellen und damit wertlos sind.

Nehmen Sie diese Art der Suche mit einem wissensbasierten Werkzeug vor, erhalten Sie in wenigen Augenblicken konkrete Ergebnisse, die klar strukturiert aufbereitet sind.

Bei einem Datenpool aus 36.000 internationalen Quellen, die Ihnen unser Recherche-Tool zur Verfügung stellt, ist das Ergebnis quantitativ wie auch qualitativ weitaus aussagekräftiger. Denn die Informationen kommen dank unserer Lizenzabkommen mit zahlreichen renommierten Verlagen und Datenbankanbietern aus Nachrichten- und Pressequellen, Firmeninformationen, Länder- und Brancheninformationen. Über einen Zugang haben Sie auch Zugriff auf viele spezialisierte, nicht frei verfügbare Quellen. M&A-Quellen geben Ihnen Aufschluss über die Übernahmeaktivitäten Ihrer Mitbewerber, Country Risk Reports beinhalten Informationen über Handelsbarrieren, Exportbedingungen und andere Eckdaten – um nur ein paar zu nennen.

Im Zeitalter von Big Data und der zunehmenden Globalisierung kann die Investition in Recherche-Tools wettbewerbsentscheidend sein. Wer glaubt, er könne auf wissensbasierte Recherchewerkzeuge verzichten, irrt sich. Die bislang funktionierenden Methoden zur Markt- und Wettbewerbsbeobachtung wie auch zu deren Analyse stoßen längst an ihre Grenzen, nehmen zu viel Zeit in Anspruch und liefern dabei auch noch kaum weiterführende Ergebnisse.

Der Einsatz informationsbasierter Werkzeuge führt dagegen zu Einsparungen bei der Informationsgewinnung in Form von Zeit und liefert Ihnen wichtige Hintergrundinformationen für die Markt- und Wettbewerbsbeobachtung, die strukturiert aufbereitet sind.

Wenn Sie Gefallen am Benchmarking gefunden haben, lade ich Sie herzlich ein, Ihren Test mit unseren Lösungen durchzuführen. Sie werden beeindruckt sein.

Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über den Vergleich zwischen LexisNexis und freien Suchmaschinen.

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Lesen Sie auch unsere weiteren Blogbeiträgen der Reihe „Weit verbreitete Irrtümer in der Recherche":


Zur Person

Michael Krake ist seit 1998 im Reed Elsevier Konzern tätig. Nach mehreren Positionen für LexisNexis im Ausland ist der ausgewiesene Informationsexperte seit 2010 Geschäftsführer der LexisNexis GmbH. Er studierte an der Universität Bonn Nordamerikanische Regionalwissenschaften sowie in Köln Informationswissenschaften. Er ist Mitglied im American + British Chamber of Commerce.

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