Die Wahrheit über Influencer

Bei vielen Kommunikations- und Marketing-Experten stehen Influencer weit oben auf der Prioritätenliste, wenn es um neue strategische Ansätze geht. Verglichen mit Unternehmen, die im Social Web als unpersönliche Logos wahrgenommen werden, erwartet man von Influencern mehr Glaubwürdigkeit und Authentizität. Zudem verfügen diese Akteure dank ihrer Social Media Follower über eine Reichweite, die vielen Unternehmen fehlt.

In Expertenkreisen hört man jedoch häufig, dass noch viele Fragen offen sind, die entscheidend sind, damit sowohl Agenturen, als auch Unternehmen die Zusammenarbeit mit Influencern erfolgreich gestalten können. 

Dazu gehören beispielsweise:

  • Muss man Influencer immer bezahlen?
  • Welche KPIs und Benchmarks eignen sich um Influencer Marketing zu evaluieren?
  • Welche Tools helfen bei der Umsetzung?

Diese Fragen beantwortet Christoph Hess, Digital Strategist bei der Kuble AG, in zwei Webinaren. Es besteht jeweils auch die Möglichkeit, dass Sie eigene Fragen in die Diskussion einbringen können. 

Webinar Teil 1:

Im ersten Teil der Webinarreihe am 13. Juni 2017 von 11 bis 12 Uhr, wird thematisiert, dass Influencer häufig überschätzt werden. Gekaufte Glaubwürdigkeit und Reichweite haben höchstens einen kurzfristigen Effekt.


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Webinar Teil 2:

Im zweiten Teil der Webinarreihe am 27. Juni 2017 von 11 bis 12 Uhr, werden dem Hype realistische Use Cases für verschiedene Zielgruppen und Branchen gegenübergestellt. Sowohl auf Agentur- oder Unternehmensseite, als auch als Influencer erhalten Sie hilfreiche Tipps für Ihren Arbeitsalltag.


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Aufzeichnung des ersten Webinars

Aufzeichnung des zweiten Webinars

Referent & Moderatorin

Referent:

Foto Christoph Hess, Kuble AGChristoph Hess arbeitet als Digital Strategist für die Kuble AG aus Zürich. Er betreut internationale Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen und Non-Profit Organisationen, wenn es darum geht, das Social Web für Marketing, Sponsoring, Kampagnen und andere Ziele erfolgreich zu nutzen. Zudem ist er Dozent an Weiterbildungsinstituten und Fachhochschulen in der Schweiz.

Moderatorin:

Foto Miki Vayloyan, LexisNexis GmbHMiki Vayloyan ist seit 2013 bei der LexisNexis GmbH beschäftigt und as Business Development Manager Media Intelligence innerhalb der DACH Region zuständig. Ihr Beratungsschwerpunkt liegt im Bereich der Medienbeobachtung: vom professionellen Monitoring, der Evaluation, zu Analysen und Insights sowie geeigneten Kommunikationskanälen. Als Vorstandsmitglied im Schweizer Verband für Marktbeobachtung, Wettbewerbsanalyse und Strategieplanung (SMWP) wirkt sie außerdem im Westschweizer Ableger ASVIE aktiv mit.

Ihre Fragen aus den Webinaren beantwortet von Christoph Hess und Miki Vayloyan

Wir haben für Sie die Fragen und Antworten aus unserem Webinar über Influencer Marketing mit Christoph Hess, Digital Strategist der Kuble AG, zusammengefasst. Bei weiteren Anfragen, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen


Webinar Teil 1

Wie kann ich als Marke sicherstellen, dass ein Influencer, mit dem ich zusammenarbeite, nicht auch für Produkte wirbt, die ich nicht in Zusammenhang mit meiner Marke sehen möchte? Darunter könnte dann gegebenenfalls ja auch die Glaubwürdigkeit leiden.

Hess: Einerseits gibt es die Möglichkeit, einen Vertrag abzuschließen. Mit und ohne Vertrag ist es aber sicherlich empfehlenswert, ein Monitoring einzurichten und so die Aktivitäten des Influencers zu beobachten.

Wie finde ich die richtigen Influencer für mein Produkt?

Hess: Dabei helfen Tools, wobei die Interpretation der Daten auf der  „letzten Meile" noch immer ein manueller Prozess ist. Tools zeigen nur mögliche, aber nicht ausschließlich die richtigen Influencer.

Gibt es Erfahrungswerte und Beispiele für Influencer Marketing im Non-Profit Bereich?

Hess: Ein Erfolgsfaktor, der sicherlich wichtiger ist, als in anderen Branchen, ist der persönliche Bezug zum guten Zweck. NPOs greifen zudem immer häufiger auf Crowdsourcing zurück, um sich zu finanzieren. Influencer eignen sich hervorragend dazu, die Community zu aktivieren.

Müssen Influencer immer bezahlt werden?

Hess: Nein. Eine Einladung zu einem Event, das kostenlose Testen eines Produktes oder exklusive Informationen können genauso wertvoll und attraktiv sein wie Geld.

Können auch die Mitarbeitenden eines Unternehmens als Influencer betrachtet werden?

Hess: Ja, interne Influencer sind definitiv relevant. Sie geben einem Unternehmen ein Gesicht und sind nahe dran, was die Zusammenarbeit effizienter machen kann.

Eignen sich auch  „langweilige" Branchen für Influencer Marketing?

Hess: Ja, insbesondere in diesen Branchen können Influencers helfen, neue Ideen zu entwickeln, weil sie kreativer und freier denken.


Webinar Teil 2

Kann man über LexisNexis Social Analytics auch den passenden Influencer für ein Produkt / eine Dienstleistung finden?

Vayloyan: Ja. Ein gutes Tool ermöglicht Ihnen auch die Identifikation von passenden Influencern - über alle Social-Media-Kanäle. Mit der richtigen Methode - siehe Vortrag Christoph Hess - setzen Sie dann auch auf den passenden Werbeträger. Wir zeigen Ihnen gerne live, wie Sie einfach und schnell Ihre „Zugpferde" in Szene setzen, laufend den Output beobachten und analysieren und entsprechende Maßnahmen - daten- und faktenbasiert - ansetzen können.

Wie lange dauert es, bis man mit Influencern einen wirklichen Effekt erreicht?

Hess: Es kommt auf die Ziele und den Use Case an. Reach und Engagement kann man sofort erzielen; bei Conversions auf die Website oder auch offline in einem Geschäft kann es länger dauern. Schon nach kurzer Zeit ist es sicherlich möglich, Ziele wie Quality Website Visits (kein Bounce und lange Verweildauer) oder Newsletter Subscriptions zu erreichen. Länger aktiv sein muss man, wenn es darum geht, dass Website Visitors auch noch ein Formular, zum Beispiel für ein Beratungsgespräch ausfüllen sollen.

Was kostet ein Tool für Influencer Tracking?

Vayloyan: Die Konditionen sollten sich Ihrem konkreten Bedarf anpassen – und nicht umgekehrt. Es ist also nicht ganz einfach, Ihre Frage zu beantworten, da es nicht nur für Sie, sondern auch für einen professionellen Tool-Anbieter relevant ist, vorab Ihren Bedarf genau zu verstehen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein solides Tool mit den relevanten lizenzierten Volltext-Inhalten bei rund 200 Euro pro Monat anfangen darf. Faktoren wie Nutzeranzahl, benötigte Quellenvielfalt oder Analystenbedarf bestimmen den letztendlichen Preis. Bei der Auswahl eines geeigneten Tools sollte man sich aber nicht von günstigen Preisen blenden lassen. Bei Anbietern, die sich durch besonders niedrige Tool-Kosten vom Rest der Marktteilnehmer absetzen, sollte man genau hinschauen, ob dort auch die Funktionen und Inhalte geboten werden, die benötigt werden.

Wie sieht es mit Copyright aus? Darf ich die Daten aus dem Tool nutzen und weiter verbreiten?

Vayloyan: Bei einem seriösen Anbieter gibt es klare Regeln zur Nutzung der angebotenen Inhalte. Denn grundsätzlich sind die recherchierten Texte durch das Urheberrecht geschützt. Es gibt aber durch Lizenzrechte geregelte Wege zur Weiterverbreitung der Inhalte – auch im Volltext – , bei denen Sie keine Urheberrechtsverletzung begehen. Schützen Sie sich und klären Sie genau, welche Texte Sie wie verwenden dürfen, und in welcher Form!

Was beinhaltet ein Influencer Tool? Findet man damit auch die richtigen Influencer oder kann man nur Kampagnenerfolge messen?

Hess: Es ist empfehlenswert, die beiden Arbeitsschritte zu trennen und man hat es im Grunde mit einem Kreislauf zu tun: Nach jeder Erfolgsmessung weiß man auch mehr darüber, wer die richtigen Influencer sind. Ein Tool kann in beiden Arbeitsschritten behilflich sein und man profitiert davon, wenn alle Daten in derselben Umgebung zu finden sind.

Vayloyan: Idealerweise beides natürlich! Und mehr. Eine gute Lösung für Ihre Marketing, Kommunikations- oder PR Abteilung bietet neben Social-Media-Daten (Identifikation von Influencern, Bewertung der Arbeit von Influencern et cetera) weitere Inhalte, die Sie für das Monitoring von Brand, Reputation, Mitbewerbern und weiteren Inhalten benötigen. Im Sinne der Nutzererfahrung ist das im besten Fall alles über eine Oberfläche, mit einem Login und für diverse Anwendungsfälle einsetzbar. Dann fängt es wirklich an Spaß zu machen. Gerne vergessen und doch so grundlegend wichtig: Guter Support, ohne Zusatzkosten! Das sollte dabei sein!

Kann man Daten aus Google Analytics in so ein Social Listening Tool einbinden?

Vayloyan: Ja. Ihr Blick sollte sich auf ein großes Ganzes richten können und natürlich müssen Sie auch ins kleinste Detail „zoomen" können. Ein gutes Tool, bietet Ihnen genau das. Prüfen Sie es und verlangen Sie vom Anbieter eine Demo, bei der Sie all Ihre Fragen stellen können.

Ganz wichtig: Suchen Sie sich einen Partner, der Sie kompetent beraten kann. Ein guter Anbieter setzt auf Experten, die Sie gut beraten können und die langfristig an Ihrem Erfolg interessiert sind.


Bei weiteren Fragen können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen:

Christoph Hess, Digital Strategist, Kuble AG

Christoph Hess
Digital Strategist
Kuble AG 

Tel.: +41(0)78 879 18 82
christoph.hess@kuble.com

Miki Vayloyan, LexisNexis GmbHMiki Vayloyan
Business Development Manager Media Intelligence
LexisNexis GmbH

Mobil: +41(0)79 958 07 23
miki.vayloyan@lexisnexis.com

Das sagten bisherige Teilnehmer über LexisNexis Webinare

„Vielen Dank! Sehr guter Vortrag, gute Geschwindigkeit, angenehme Sachlichkeit."

„Gutes Instrument für Weiterbildung."

„Hohe Aktualität, guter Referent."

„Sehr informativ und gutes Format."

„Thema wurde gut strukturiert und verständlich angeboten."

„Eine sehr gute Einrichtung! Vortrag war sehr aufschlussreich und hilfreich!"

„Praktische Form des "Lernens" - Danke!"

„Sehr gute, zeitschonende und informative Art des Informationsaustausches - Danke und weiter so."

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